Internes vom ATARI260

Auf der linken Seite sieht man 6 Chip-Sockel. Zwei von den Sockel tragen tatsächlich Boot-ROM-CHIPS. Die restlichen Sockel würden ebenso ROM-CHIPS tragen, wenn bei Auslieferung das TOS ausreichend stabil gewesen wäre. Die Ingenieure verzichteten demnach erstmal auf die Programmierung der ROM-CHIPS und lieferten die damalige stabilste TOS Version als "System-Start-Diskette" mit. Der Inhalt von dieser Diskette (TOS.ROM) wäre in den vier nicht vorhanden CHIP ROMs enthalten.
In dieser Konfiguration jedoch, nistet sich das TOS in den Hauptspeicher des ATARI260ST ein, was zur folge hat, dass von den 512 kB grossen Speicher 192kB weniger für spätere Anwendungen übrig bleibt. Ziemlich doofe Situation.
 
Der RAM Speicher besteht wie im Bild aus 16 Stück 256kx1bit organisierten Speicher-Chips. 256k*1bit = 256kBit. Dies geteilt durch 8bit entspricht 32kByte. Und da 16 von diesen Freunden genutzt sind,ergibt sich hieraus 16*32 = 512 kByte.
Der Rechner ist geschützt von außeren Magnetfeldern durch ein Abschirmblech. (Andersherum schützt das Blech auch andere Geräte in der  Nähe des Computers) .
 
Die Rückseite der Tastatur zeigt wie die Platinen noch tstsächlich teilweise verdrahtet worden waren. Der äußere weisse Rahmen ist der Rahmen aus Kunststoff. Andere Computer der Zeit hatten Bleche als Träger für Tastaturen. 
 
 
Aufgesetzt wurde die Tastatur auf das Abschirmblech und oben drauf wurde dann die Gehäuseoberseite aufgesetzt und von unten festgeschraubt.