Maxon C Compiler Light

Von der Firma gab es einen C Compiler. Die original Disketten konnte ich auf einer Onlineplatform ersteigern. Diese Software ist auf dem Amiga 500 installiert, da dieser in der Zwischenzeit ebenso eine "Festplatte" eingebaut bekommen hat. Dadurch entfällt das mühsame Disketten wechseln. 
Stellt man sich vor, dass auf irgendeinem Datenträger der Quelltext abgespeichert wird. Irgendwo müssen die entsprechenden Übersetzungsprogramme vorhanden, bzw. abgespeichert sein. Diese sind Compiler, Assembler, Linker. Von den unterstützenden Programmbibliotheken, aus denen man als Entwickler Funktionen nutzen kann, um sein eigenes Vorhaben umzusetzen. Da Disketten nur 720 kB Daten speichern konnten, war das häufige Diskettenwechsel die Folge davon. 
Ein Installationsprogramm des Maxon C Compiler kann jedoch die komplette Programmierumgebung auf die Workbench-Installation der eingebauten Festplatte kopieren. Workbench ist das "Windows" auf dem Amiga Computer.
 
Dieses Programm hatte eine Oberfläche in der der Editor und der Compiler und das Testen komfortabel von statten gehen konnte.
 
 
Das große im Hintergrund befindliche Fenter ist der Editor. Hier gibt man den Quelltext, die Beschreibung was das Programm tun soll, ein. Man erkennt teilweise die "hyroglyphen" wie eckige Klammern und Strichpunkt.
Das kleine Fensterchen in der Mitte zeigt das programmierte Program in der Ausführung. Damit es dazu kommt, muß man mit der Maus im Menü oben die Punkte "Übersetzen" und später "Ausführen" anwählen.
Also hier kann / konnte man damals Schulübungen nachvollziehen. Oder auch tatsächlich ernsthafte Programme zur Lösung irgendein Problems programmieren. Ist das nicht schön ? Und das geht auch auf einem "Spielecomputer" wie damals der Amiga herablassend bezeichnet worden ist.