Commodore Amiga 1200

Ich denke, dass dies der Preis-/Leistungshammer an Heimcomputer in den 90er-Jahren war. Dieser Computer lehrte IBM PC das fürchten, da diese noch mindestens 10 Jahre brauchten um eine einigermaßen ähnliche Grafik- und Sound-Performance an den Tag zu legen. Eine kleine Kampfsau ohne Gleichen. 

Weder Apple Macintosh, noch Acorn Archimedes Rechner konnten diesen Computern das Wasser reichen. Aber was soll man machen … Techniker sind Techniker und keine Verkäufer. Schlechtes Marketing und unglückliche Unternehmensführung.
 
Motorola 68020 14 MHz 2 MB RAM 
eingebaute CF Karte als Harddisk 
Der Prozessor ist ein fortschrittlicher 68000 vom Typ 68020. Dieser 68020 hat eine 32bit ALU und einen 32bit breiten Datenbus. (?) … wie tatsächlich die Anbindung nach peripheren ICs war, weiß ich nicht. Also intern konnte dieser Prozessor 32bit verarbeiten. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Anbindung nach außen hin mit 16 bit umgesetzt wurde. Ich meine es gab da ein Doppel-Ladevorgang, der zweimal den Datenbus fragen musste, bevor ein 32bit Wert tatsächlich in der CPU stand. Naja ... diesem Thema widme ich mich zu einem späteren Zeitpunkt.

Dieser Amiga 1200 lebt eigentlich auf einem Campingtisch im Schlafzimmer. Zur Zeit muss dieser dem EUROPC weichen.
 
 
 
 

Commodore Amiga 500

Diesen kaufte ich mir als 15-Jähriger nachdem ich meinen C64 verkauft und eifrig Zeitung ausgetragen habe. Mein Vater fuhr mit einem Arbeitskollegen mit mir zum Händler. Dort sprach mich ein fremder Mann an und gab mir den Hinweis, dass ich noch einen HF Modulator brauche. Was den Gesamtpreis um 60 DM erhöht hat. Die hatte ich nicht. Irgendwie konnte ich den Modulator aber meinem Vater schmackhaft machen :-) er gab die 60 Mark dazu. 
Dieses abgebildete Gerät steht bei mir in der Originalschachtel unterm Schreibtisch - es hat einen Defekt. Es erkennt nicht, wenn eine Diskette eingelegt ist … grummel. Das Problem löse ich, wenn ich Zeit habe.