Philips NMS 8280 (MSX2)

In den 90ger war das Thema "Multimedia" in aller Munde. Neue Medien, wie die CD feierte ihr Erscheinen auf den Markt. Video wie VHS waren immer noch sehr stark. Dieser NMS 8280 wurde für die Filmproduktion entworfen. Es gestattet eine externe Videoquelle, wie CamCorder an den MSX anzuschliessen. Der eingebaute Grafikchip ist in der Lage sein eigenes Bild mit dem ankommenden Bild technisch zu synchronisieren. So dass der Bildschirminhalt des MSX Rechners mit dem externen Signal gemischt werden konnte. Beide Signale vermengt, standen an entsprechenden Ausgängen des MSX wieder zur Verfügung um letztenendes wieder einem Video-Aufnahmegerät zur Aufnahme hin zu servieren.
 
 
Nicht alle Länder konnten sich Synchronsprecher zu irgendwelchen Filmen leisten, so dass dort eine 1:1 Übersetzung in Form von Untertiteln genutzt worden ist. Dieser NMS 8280 kann auch dazu genutzt werden. Die Grafikausgabe des NMS generiert, womöglich mit jedem Tastendruck einen schwarzen Balken mit dem gesprochenen Text darin. Toll was ?
 
 

Panasonic FS-A1F (MSX2)

Das war die zweite Generation der MSX Computer in Japan. Die hatten eingebaute Memory Mapper, damit sie mehr Hauptspeicher verwalten konnten (bis 1 MB). Diese hatten auch einen anderen Grafikchip eingebaut, der es erlaubte auch bis zu 80 Zeichen auf 24 Zeilen zu schreiben. Diese beiden Varianten hier sind 110 V Geräte. Für den ersten habe ich einen separaten Trafo, und für den zweiten hat der Vorbesitzer ein gesondertes Steckernetzteil gebaut. 

Beide unterstützen für die Videoausgabe am Bildschirm nur NTSC und glücklicherweise aber auch S-Video. Über diesen S-Video schliesse ich die Computer an einen kleinen 10" TFT-Bildschirm an. Sie sind für mich interessant, da sie "optisch" ansprechend und von der selben Familie sind. 

MSX Computer wurden ja von verschiedenen Herstellern gleichermaßen nach dem MSX Standard gebaut. Ich neige eher zu Sony und Panasonic MSXe. 

Die MSX2 Rechner thronen auf einer Vitrine im Wohnzimmer - neben dem zweiten hier nicht gezeigten C64-II.

Panasonic FS-A1 (MSX2)

Bei mir wohnt noch der kleine Bruder vom FS-A1F. Der FS-A1. Ein gleichartiger MSX2 Computer, der jedoch kein eingebautes Diskettenlaufwerk besitzt. Es verfügt wie der größere jedoch auch über "vorinstallierte" Programme. Der Gag war, dass man den Homecomputer ins HEIM bringen wollte. Ziel war es, dass die humanoide Familie dieses Gerät in ihrem täglichen Leben nutzt (z. B. Notizen für die Kinder, die von der Schule heimkommen, hinterlassen oder für den Mann, der den Müll rausbringen muss). 
Ich habe derzeit nicht die beiden Computer aufgebaut, daher nur die Bilder der Verpackungen.